In der momentanen Wirtschaftslage liest man öfter über Geld und was damit so alles angestellt wird. Dabei wird oft vergessen, was denn Geld überhaupt ist. Diese Frage kann man sehr gut mit einem kleinen Beispiel erläutern.
Karischnecken (siehe Bild) kommen nur an der Ostküste von Afrika vor. Die Muschel war dadurch im westlichen Afrika sehr selten, wurde jedoch durch Karawanen eingeführt. Die im Osten praktisch wertlose Muschel war im Westen dadurch ziemlich selten. Ein Händler der Muscheln aus dem Osten mitbrachte, konnte diese im Westen gegen Gegenstände eintauschen. Mit der Zeit etablierte sich diese Muschel so als Zahlungsmittel. Sie wurde so lange als Geld verwendet, bis der Import durch moderne Transportmöglichkeiten zu einfach wurde. Einfach ausgedrückt hat die Muscheln im Osten den Gegenwert von den Importaufwänden. Dies war jedoch nur so, da die Menschen darauf vertrauten, dass sie die Muschel wiederum gegen Güter tauschen konnten.

Eigentlich verhält sich Geld sehr ähnlich wie die Muschel. Es ist so viel Wert wie die Menschen darauf vertrauen, dass sie dagegen Güter oder Dienstleistungen tauschen können. Die (geeignete) Knappheit des Geldes wir dabei durch die Nationalbank eines Landes bestimmt.
Was passiert nun, wenn die (geeignete) Knappheit des Geldes oder das Vertrauen verloren geht?